Prozessreifegrad-Prüfungsprozess

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Der Prozessreifegrad-Prüfungsprozess wird benutzt, wenn ein bereits dokumentierter Prozess einen bestimmten Reifegrad erfüllen soll.

Dazu wird zuerst entschieden, welches Reifegradmodell (unser eigenes, Six Sigma, EFQM, CMMI oder Automotive SPICE) benutzt werden soll. Anschließend werden die notwendigen Prüfungen absolviert.

Das ISO-9000 Qualitätsmodell kommt in diesem Prozess nicht vor, weil es nicht - wie bei den anderen Qualitätsmodellen üblich - den Gedanken eines Prozessreifegrades enthält. Um das zu verstehen, stellen sie sich am besten zum Beispiel einen Marathonläufer vor, der sich nach einer Qualitätsnorm zertifizieren lassen möchte. Bei einer Zertifizierung nach ISO-9000 genügt es, zu sagen

  • unter welchen Bedingungen er einen Lauf beginnt,
  • welche Ausrüstung er benutzt,
  • in welcher Reihenfolge er sich anzieht,
  • wie lange es dauert, bis er den Lauf beendet hat (z. B. acht Stunden).

Bei der anschließenden Zertifizierung wird geprüft, ob sich der Marathonläufer auch so verhält, wie er es vorher in seinem Qualitätsmanagement-Handbuch beschrieben hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zeit, die er für den Lauf benötigt, im Vergleich mit anderen Läufern gut oder schlecht ist.

Qualitätsnormen, die einen Reifegradgedanken beinhalten, nehmen genau diesen Vergleich zusätzlich vor.


Das nachfolgende Flussdiagramm stellt den Prozess dar.

 

ProcessMaturityAssessment

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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